Rückschau

Archiv: Der Transferticker im April, Mai & Juni

Der Transferticker ist zurück! Ab sofort liefert Tief im Westen – Das VfL-Magazin wieder gebündelt Informationen zu allen möglichen Zu- und Abgängen oder Vertragsverlängerungen. Neben Vollzugsmeldungen gibt es auch einen Überblick zu Gerüchten, wie gewohnt mit einer Einschätzung und eigenen Recherchen.

Aktuelle News gibt es hier…

10. Juni: Vasilios Lampropoulos bleibt beim VfL Bochum. Der Vertrag des Innenverteidigers wurde bis 2023 verlängert. Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz ist froh über den Verbleib des 32-Jährigen: „Er war Bestandteil unseres Aufstiegskaders und hat seinen Beitrag zum Klassenerhalt in der vergangenen Saison geleistet. Vasilios ist ein Teamplayer auf und neben dem Platz, mit seiner positiven Einstellung ein Gewinn für unsere Mannschaft.“ Bis dato hat der Innenverteidiger 35 Pflichtspiele für den VfL absolviert, darunter 13 Partien in der Bundesliga.

10. Juni: Kevin Stöger kehrt zum VfL Bochum zurück. Der Mittelfeldspieler kommt ablösefrei vom FSV Mainz 05 und hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Die Verpflichtung des Österreichers hatte sich in den zurückliegenden Tagen abgezeichnet. Hintergründe zum Transfer bietet der nachfolgende Artikel.

9. Juni: Dass Elvis Rexhbecaj in der kommenden Saison noch einmal das Trikot des VfL Bochum tragen wird, wird immer unwahrscheinlicher. Zwar ist der VfL Wolfsburg gesprächsbereit, für den Revierklub kommt ein Kauf aber nicht infrage. Die Wunschsumme der Niedersachsen dürfte sich im niedrigen bis mittleren einstelligen Millionenbereich bewegen. So viel kann der VfL nicht zahlen, und nun kommt auch noch Konkurrenz hinzu. Nach Recherchen von Tief im Westen – Das VfL-Magazin interessiert sich Werder Bremen für den 24-Jährigen. Wie der Bundesliga-Aufsteiger den Transfer finanzieren würde, ist aber noch unklar. In der Etattabelle ist Bremen zwar über dem VfL anzusiedeln, viel Geld für eine Ablöse dürfte Werder aber nicht haben.

9. Juni: Torhüter Manuel Riemann hat einen neuen Vertrag beim VfL Bochum unterschrieben, der bis zum Ende der Saison 2024/25 datiert ist. Der Publikumsliebling bleibt also zwei weitere Jahre im Revier. „Manuel ist ein wichtiger Bestandteil des Teams. Er hat nach seinen konstant guten Leistungen in der 2. Bundesliga nun auch in der Bundesliga nachgewiesen, dass er ein Top-Torwart ist“, sagt Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz.

Riemann ist seit 2015 beim VfL und hat bisher 218 Pflichtspiele für die Blau-Weißen absolviert, darunter 31 Partien in der Bundesliga. „Die Bundesliga war immer ein Traum von mir“, wird Riemann in einer Vereinsmitteilung zitiert. „Inzwischen bin ich Bundesliga-Torwart und weiß, dass ich dort mit meinen Leistungen bestehen kann.“ Von allen Profis, die aktuell beim VfL spielen, ist Riemann damit am längsten an den Verein gebunden. Allerdings hat auch Erhan Masovic hat einen Vertrag, der bis 2025 läuft.

9. Juni: Beim VfL Bochum bahnen sich nach Informationen von Tief im Westen – Das VfL-Magazin gleich zwei Transfers an. Wie bereits berichtet (siehe 8. Juni), soll Spielgestalter Kevin Stöger nach Bochum zurückkehren. Auch der polnische Nationalspieler Jacek Goralski steht vor einem Wechsel nach Bochum (siehe 6. Juni). Die beiden Neuverpflichtungen dürften in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden.

8. Juni: Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Kevin Stöger zum VfL Bochum zurückkehren könnte. Denn vor allem im zentralen Mittelfeld besteht Handlungsbedarf. Nach Informationen von Tief im Westen – Das VfL-Magazin arbeitet der VfL weiter an einer Verpflichtung, mehr noch: Eine Einigung steht kurz bevor. Stöger hat zuletzt für den FSV Mainz 05 in der Bundesliga gespielt, war dort aber nur noch Joker. Sein Vertrag bei den Rheinhessen läuft aus, er wäre ablösefrei zu haben. Bereits in den vergangenen zwei Transferperioden hat Manager Sebastian Schindzielorz die Möglichkeiten einer Rückkehr geprüft. Aus verschiedenen Gründen war eine Verpflichtung aber nicht möglich. Nun könnte es im dritten Anlauf klappen. Stöger trug von 2016 bis 2018 das VfL-Trikot. Er kommt als Achter oder Zehner zum Einsatz.

8. Juni: Seit Wochen zögert Milos Pantovic mit einer Unterschrift beim VfL Bochum, obwohl sein Vertrag in wenigen Wochen ausläuft. Ist das ein Indiz für einen bevorstehenden Wechsel? Klar ist nur: Eine Entscheidung naht. Wahrscheinlich in der kommenden Woche wird Pantovic einen neuen Vertrag unterschreiben, heißt es aus seinem Umfeld. Neben dem VfL Bochum sollen auch Union Berlin und der belgische Klub KAA Gent an dem flexibel einsetzbaren Mittelfeldspieler interessiert sein.

7. Juni: Griechische Medien berichteten bereits vor einigen Tagen über das Interesse des VfL Bochum am ehemaligen Mainzer Pierre Kunde Malong. Auch die BILD-Zeitung hat das Gerücht um den Profi von Olympiakos Piräus nun aufgegriffen. Kunde stammt aus Kamerun und ist 26 Jahre alt. Er kommt im zentralen Mittelfeld zum Einsatz und hat für Mainz zwischen 2018 und 2021 64 Bundesliga-Spiele absolviert, ehe er nach Griechenland wechselte. Er ist robust, gleichzeitig aber schnell und mit einer guten Technik ausgestattet, würde also ins Team passen. In Piräus kam Kunde in der zurückliegenden Saison nur sporadisch zum Einsatz. Nach Informationen von Tief im Westen – Das VfL-Magazin sind die Bochumer tatsächlich an dem Spieler interessiert, doch das angestrebte Leihgeschäft kommt – Stand heute – eher nicht zustande, weil Piräus laut griechischen Medien weiter mit Kunde plant. Sein Vertrag läuft noch bis 2024.

6. Juni: Das zweitgrößte Fußballportal Polens, Meczyki.pl, bringt den Spieler Jacek Goralski mit dem VfL in Verbindung. Demnach haben sich die Bochumer und der polnische Nationalspieler bereits auf einen Vertrag geeinigt. Ein Wechsel sei schon in Kürze zu erwarten, angeblich sind nur noch Details zu klären. Die Angaben der polnischen Seite konnten bislang noch nicht überprüft werden. Vorstellbar ist ein solcher Transfer grundsätzlich schon. Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz hat den polnischen Markt stets im Blick, spricht sogar die Sprache.

Goralski ist aktuell noch Kapitän beim kasachischen Erstligisten Kairat Almaty und zurzeit mit der Nationalmannschaft Polens unterwegs. Dort gehörte der 29-Jährige zuletzt zur Startformation. Er ist relativ klein, beweglich, ausdauernd und zweikampfstark, am Ball jedoch nicht überdurchschnittlich begabt und mit einem Hang zu unfairen, überharten Aktionen, berichtet ein Beobachter des polnischen Fußballs. Goralski sei ein klassischer Sechser, „ein bisschen wie Thomas Zdebel.“ Damit würde er gut ins Beuteschema von Trainer Thomas Reis passen.

4. Juni: Verschiedene Medien berichten über ein angebliches Interesse des VfL Bochum an Stürmer Ali Akman von Eintracht Frankfurt. Der 20-Jährige war in der vergangenen Saison an den niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen ausgeliehen. Akman kann sowohl im Sturmzentrum als auch auf der Außenbahn spielen. In 28 Partien für Nijmegen erzielte er sechs Tore. Der aus der Türkei stammende Angreifer wurde zuerst vom Online-Portal fussballtransfers.com mit dem VfL Bochum in Verbindung gebracht. Diese Quelle war in der Vergangenheit jedoch wenig zuverlässig.

Ob dieses Gerücht mit dem möglichen Wechsel von Sebastian Polter nach Frankfurt in Verbindung steht, ist bislang nicht bekannt. Grundsätzlich handelt es sich um zwei unterschiedliche Stürmertypen. Dass Polters Wechsel zur Eintracht immer noch nicht vollzogen ist, kann zwei Gründe haben: Entweder ist der VfL Bochum noch nicht mit der gebotenen Ablöse einverstanden. Oder der künftige Champions-League-Teilnehmer hat eine Alternative gefunden. Eigentlich hatten sich Polter und Frankfurt schon vor mehr als zwei Wochen geeinigt.

3. Juni: Saulo Decarli, dessen Vertrag beim VfL Bochum ausläuft, hat einen neuen Verein gefunden. Er läuft künftig für den Zweitligisten Eintracht Braunschweig auf. Bei dem Klub, für den er bereits von 2014 bis 2017 gespielt hat, unterzeichnete der Schweizer einen Zweijahresvertrag. Von Braunschweig aus wechselte Decarli einst zum FC Brügge, ehe er 2019 zum VfL Bochum kam.

Auch Tom Weilandt könnte in der neuen Saison in der 2. Liga spielen. Sein Heimat- und Ausbildungsklub Hansa Rostock bekundet Interesse an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers. Weilandts Vertrag beim VfL Bochum endet ebenfalls und wird erwartungsgemäß nicht verlängert.

2. Juni: Doch dass der Wunsch vieler Anhänger, Elvis Rexhbecaj auch in der kommenden Saison im Bochum-Trikot zu sehen, tatsächlich in Erfüllung geht, ist ziemlich unwahrscheinlich. Einen Hoffnungsschimmer gibt es jedoch: Der VfL Wolfsburg zeigt sich einem Bericht der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung zufolge gesprächsbereit. Niko Kovac, der neue Cheftrainer, plant wohl ohne Rexhbecaj, die Konkurrenz auf seiner Position ist groß. Allerdings würden die Niedersachsen den Mittelfeldspieler am liebsten verkaufen. Nur kommt ein Kauf gegen eine Millionenablöse für den VfL Bochum aus wirtschaftlichen Gründen nicht infrage. Warum es dennoch Hoffnung auf einen Verbleib gibt, steht im verlinkten Artikel…

2. Juni: Die Tatsache, dass Milos Pantovic immer noch keinen neuen Vertrag beim VfL Bochum unterschrieben hat, führt zu neuen Spekulationen. So berichtet das belgische Portal „Nieuwsblad“, dass der KAA Gent an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers interessiert sein soll. Der Tabellenfünfte der abgelaufenen Saison ist in der kommenden Spielzeit erneut in der UEFA Conference League vertreten. Ob eine Anfrage der Belgier wirklich vorliegt, ließ sich bislang noch nicht verifizieren. Nach Informationen von Tief im Westen – Das VfL-Magazin würde Pantovic gerne in der Bundesliga bleiben. In Kürze will er eine Entscheidung über seine Zukunft treffen. Dabei ist auch eine Verlängerung beim VfL Bochum denkbar.

1. Juni: Verteidiger Verthomy Boboy wechselt zum FC Schalke 04. Der deutsche Juniorennationalspieler hat einen Vertrag für die Regionalliga-Mannschaft der Königsblauen unterschrieben. Bis zuletzt war er für die U19 des VfL Bochum aktiv. Auch bei den Profis kam Boboy schon in mehreren Testspielen zum Einsatz. Sein Vertrag in Bochum ist ausgelaufen. Einen Profivertrag hat ihm der VfL nicht angeboten.

30. Mai: Gerrit Holtmann kann den VfL Bochum nicht für eine festgeschriebene Ablöse verlassen. Nach Informationen von Tief im Westen – Das VfL-Magazin, die die Spielerseite bestätigt hat, verfügt der zweitbeste VfL-Scorer der Vorsaison über keine Ausstiegsklausel. Zuletzt hatten andere Medien darüber berichtet, dass in Holtmanns Vertrag eine entsprechende Option verankert sei. Dies ist nicht der Fall. Der Spieler hatte sich bereits vor einigen Wochen klar zu seiner Zukunft positioniert (siehe Eintrag 10. Mai).

Die Haltung bekräftigte der Flügelspieler nun gegenüber der Nordsee Zeitung in seiner Heimatstadt Bremerhaven: „Ich weiß, was ich dem VfL zu verdanken habe. […] Daher will ich den Verein auf keinen Fall zum Nulltarif verlassen. So ist meine Aussage zu verstehen, dass es jetzt darum geht, den Vertrag zu verlängern oder den Verein gegen eine Ablösesumme zu verlassen.“ Holtmann ist noch bis 2023 an den VfL gebunden, Gespräche über seine Zukunft haben noch nicht stattgefunden. Holtmann kann sich einen Verbleib in Bochum vorstellen und lobte dabei auch das Umfeld: „Die Fans haben ein Plakat aufgehängt, dass ich bis 2025 verlängern soll. Das habe ich auch noch nie erlebt, dass ich so ein Standing bei den Fans habe.“

Dieses Plakat hing vor ungefähr zwei Wochen an der Bochumer Geschäftsstelle. (Foto: Privat)

30. Mai: Nach Informationen von Sky, die Tief im Westen – Das VfL-Magazin bestätigen kann, zählt ein gebürtiger Bochumer zum Kandidatenkreis bei der Suche nach einem neuen Geschäftsführer Sport. Gemeint ist Markus Pilawa, zurzeit Chefscout bei Borussia Dortmund. Dort ist der 44-Jährige bereits seit 2012 tätig. Zuvor hat er als Co-Trainer in der U23 des VfL gearbeitet. Pilawa verfügt über ein hervorragendes Netzwerk, hat ein Auge für Talente und kennt den VfL, hat aber noch nicht in der ersten Reihe gestanden. Mehr dazu im verlinkten Artikel…

25. Mai: Zunächst war es ein bloßes Gerücht und eine Befürchtung, doch nun ist daraus Realität geworden: Sport-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz wird den VfL Bochum definitiv verlassen – spätestens zum 31. Dezember 2022, wenn sein Vertrag endet. Die Sport Bild hatte darüber am Mittwoch zuerst berichtet, nach Informationen von Tief im Westen – Das VfL-Magazin ist diese Darstellung absolut korrekt. Schindzielorz hat seinen Vertrag fristgerecht gekündigt, weil sich dieser sonst zu einem späteren Zeitpunkt automatisch um zwei weitere Jahre verlängert hätte. Nachverhandlungen, worüber in der Fanszene und in den Medien spekuliert wird, sind ausgeschlossen. Schindzielorz‘ Entscheidung ist endgültig. Mehr dazu im verlinkten Artikel…

24. Mai: Ob Sport-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz beim VfL Bochum bleiben wird, ist weiter unklar. Am Dienstag kursierte in den sozialen Netzwerken das Gerücht, der 43-Jährige hätte schon einen Vertrag beim VfL Wolfsburg unterschrieben; ein Wechsel würde demnach im Herbst erfolgen. Ausgangspunkt war der Tweet eines angeblichen Insiders aus Wolfsburg, der in Vergangenheit hin und wieder schon gut informiert war. Bisherige Recherchen von Tief im Westen – Das VfL-Magazin können diese Darstellung jedoch nicht bestätigen. Stand jetzt gibt es keine Informationen darüber, dass Schindzielorz bereits bei einem anderen Klub unterschrieben haben soll. Eine Vertragsverlängerung beim VfL Bochum ist allerdings auch nicht in Sicht. Die Gespräche haben bereits vor Monaten begonnen, bislang ohne Einigung.

23. Mai: Der VfL Bochum hat am Abend beim Relegationsduell zwischen dem Hamburger SV und Hertha BSC auf zusätzliche 1,6 Millionen Euro aus dem TV-Topf gehofft. Weil der HSV das Rückspiel allerdings mit 0:2 verloren hat und die Berliner somit in der Bundesliga bleiben, muss der VfL auf diese nicht eingeplanten Einnahmen verzichten. Das Geld hätten die Verantwortlichen in die neue Mannschaft investieren können. Der VfL bekommt in der neuen Saison von allen 18 Bundesligisten am wenigsten Geld aus dem TV-Topf. Grund dafür ist die Fünfjahreswertung, in der Schalke 04 und Werder Bremen besser platziert sind als der VfL.

23. Mai Innenverteidiger Vasilios Lampropoulos kann sich einen Verbleib beim VfL Bochum sehr gut vorstellen. „Die Lebensweise in Deutschland ist großartig. Meine Familie und ich wollen so lange wie möglich hier bleiben“, erzählte der 32-Jährige in einem Interview mit BNSports in seiner griechischen Heimat. Stand jetzt endet sein Vertrag im Juni. Der VfL führt zurzeit Gespräche mit allen Spielern, deren Verträge auslaufen – Ausgang offen. Zuletzt war Lampropoulos nur noch Innenverteidiger Nummer vier hinter Maxim Leitsch, Armel Bella Kotchap und Erhan Masovic. Leitsch wird in der kommenden Saison aber für Mainz 05 auflaufen, auch Bella Kotchap liebäugelt mit einem Wechsel. Insgesamt hat Lampropoulos in der abgelaufenen Saison 13 Bundesliga-Spiele absolviert, das letzte im Dezember
gegen Bielefeld.

22. Mai: Die WAZ bringt Tom Krauß mit dem VfL Bochum in Verbindung. Der 20-Jährige lief bis vor kurzem für den 1. FC Nürnberg auf, die Transferrechte liegen aber bei RB Leipzig. Der defensive Mittelfeldspieler wird aber sehr wahrscheinlich nicht nach Bochum wechseln. Krauß wird von anderen Klubs umworben – möglicherweise schließt er sich dem FC Schalke 04 an. Auch der 1. FC Köln und der FC Augsburg sollen an den Juniorennationalspieler interessiert sein.

20. Mai: Innenverteidiger Maxim Leitsch verlässt seinen Jugend- und Ausbildungsverein und schließt sich dem Ligakonkurrenten Mainz 05 an. Das vermeldete der VfL Bochum am späten Freitagnachmittag. Grundsätzlich war ein Abgang von Leitsch in diesem Sommer zu erwarten. Der 24-Jährige war noch bis 2023 an den VfL gebunden, hatte seine Zukunft zuletzt aber offen gelassen. Über die Ablöse vereinbarten beide Klubs das übliche „Stillschweigen“. Bekannt ist jedoch seit Wochen, dass Leitsch eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag hatte. Mehr dazu im ausführlichen Bericht über den Wechsel…

20. Mai: Bei den Feierlichkeiten vor wenigen Wochen war Sebastian Polter noch ganz vorn mit dabei. Jetzt könnte der Angreifer der erste sein, der den VfL Bochum trotz eines laufenden Vertrags verlässt. VfL-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz traf sich bereits am vergangenen Freitag vor dem Spiel bei Union Berlin mit Polter und dessen Berater. Seitdem ist klar: ​Der 31-Jährige will zu Eintracht Frankfurt wechseln. Nach Informationen von Tief im Westen – Das VfL-Magazin ist sich Polter mit dem Europa-League-Sieger bereits einig, es winkt ein lukrativer Dreijahresvertrag. Die Vereine müssen sich aber noch auf eine Ablöse verständigen. Mehr dazu im nachfolgenden Artikel…

19. Mai: Thomas Reis wird offensichtlich nicht neuer Cheftrainer des VfL Wolfsburg. Die Niedersachsen sollen sich überraschend schnell mit Niko Kovac geeinigt haben. Darüber berichtete die Wolfsburger Allgemeine Zeitung zuerst. Kovac war zuletzt Trainer beim AS Monaco, davor bei Bayern München und Eintracht Frankfurt. Ein Verbleib von Thomas Reis beim VfL Bochum ist damit deutlich wahrscheinlicher geworden. Zwar suchen mindestens vier weitere Bundesligisten ebenfalls einen neuen Trainer für die kommende Saison. Anfragen dieser Klubs gibt es nach aktuellem Kenntnisstand aber keine.

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19. Mai: Keanan Bennetts von Borussia Mönchengladbach wird mit dem VfL Bochum in Verbindung gebracht. Nach Informationen der WAZ soll der Revierklub an einer Verpflichtung interessiert sein. Der Linksfuß hat in der abgelaufenen Spielzeit lediglich viermal in der Bundesliga auf dem Rasen gestanden. Insgesamt hat der offensive Außenbahnspieler sechs Kurzeinsätze in Deutschlands höchster Spielklasse absolviert. Spielpraxis sammelte er außerdem in der Regionalliga-Mannschaft der Gladbacher. Der 23-Jährige stammt aus England, hat aber eine deutsche Mutter. Die Gladbacher verpflichteten ihn 2018 von den Tottenham Hotspurs. Zwischenzeitlich wurde er in Englands dritte Liga ausgeliehen. Der Vertrag von Bennetts läuft in diesem Sommer aus und wird nicht verlängert. Er wäre also ablösefrei zu haben. Bennetts ist schnell und technisch stark, auf hohem Wettkampfniveau allerdings noch unerfahren. Zudem werden ihm Schwächen beim Spielverständnis und bei der Defensivarbeit bescheinigt. Tief im Westen – Das VfL-Magazin liegen zu einem möglichen Transfer bislang noch keine eigenen Informationen vor.

18. Mai: Herbert Bockhorn wird den VfL Bochum in diesem Sommer sehr wahrscheinlich verlassen. Nach Informationen der WAZ hat sich der Außenbahn-Allrounder gegen einen Verbleib beim Revierklub entschieden. Der Vertrag des 27-Jährigen läuft in wenigen Wochen aus, er kann ablösefrei wechseln. Bockhorn wünscht sich in der kommenden Saison mehr Wettkampfpraxis, die ihm beim VfL Bochum aber nicht garantiert werden kann. In der abgelaufenen Spielzeit kam er in 18 Partien zum Einsatz, siebenmal von Beginn an. Bockhorn kam vor zwei Jahren nach Bochum. Seine große Stärke: Die Flexibilität. Trainer Thomas Reis setzte ihn auf der linken und rechten Außenbahn sowohl defensiv als auch offensiv ein. An Bockhorn soll nun mindestens ein Zweitligist interessiert sein. Der VfL Bochum hat sich zu dieser Personalie bislang noch nicht geäußert.

18. Mai: Ein Bericht der Bild heizt die Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Trainer Thomas Reis innerhalb der Bundesliga zusätzlich an. Demnach soll der aktuelle Vertrag des 48-Jährigen eine Ausstiegsklausel beinhalten. Er könne den VfL Bochum für zwei Millionen Euro verlassen, heißt es in dem Artikel, der am Mittwoch erschienen ist. Diese Darstellung entspricht allerdings nicht der Wahrheit. Mehrere Quellen sagten am Mittwoch auf Anfrage von Tief im Westen – Das VfL-Magazin, dass eine solche Klausel nicht existieren würde. Gegenüber der WAZ stellte Reis sogar persönlich klar: „Ich kenne meinen Vertrag, er läuft beim VfL Bochum noch bis zum 30. Juni 2023. Ich habe keine Ausstiegsklausel.“

17. Mai: Am Montag berichtete der kicker darüber, dass Europa-League-Finalist Eintracht Frankfurt an einer Verpflichtung von VfL-Angreifer Sebastian Polter interessiert sein soll. Nach Angaben des Sportmagazins soll Bochums Top-Torjäger auch bei anderen Klubs auf der Beobachtungsliste stehen. Eintrachts Sportvorstand Markus Krösche und Polters Berater Branko Panic wollten die Personalie auf kicker-Nachfrage nicht kommentieren. Interessant: Nach Informationen von Tief im Westen Das VfL-Magazin haben sich Polter, sein Berater und VfL-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz am vergangenen Freitag im Bochumer Mannschaftshotel in Berlin zusammengesetzt. Zu den Gesprächsinhalten gibt es allerdings keine Informationen. Polter hat an dieser Saison zehn Bundesliga-Tore für den VfL erzielt, zwei davon gegen Frankfurt. Der 31-Jährige war der erfolgsreichste Torschütze beim Aufsteiger. Sein Vertrag läuft noch bis 2023, er würde also Ablöse kosten, sollte ihn ein Klub loseisen wollen und der VfL zu einem Transfer bereit sein.

16. Mai: Wenig überraschend soll neben Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz auch Trainer Thomas Reis das Interesse des VfL Wolfsburg auf sich gezogen haben. Darüber berichtet die Bild, die mit Reis auch direkt über einen möglichen Wechsel gesprochen hat: „Dass ich eine enge Beziehung zum VfL Wolfsburg habe, ist bekannt. Schließlich war ich dort viele Jahre als Junioren-Trainer tätig. Sollte es eine Anfrage geben, würde ich mir alles anhören. Das gehört zum Geschäft. Bochum wäre in sämtliche Vorgänge mit eingebunden.“ Ein klares Bekenntnis, dass Reis auch in der kommenden Saison den VfL Bochum trainieren wird, sieht anders aus. Zur Stunde liegen dem Verein aber weder für Reis noch für Schindzielorz ein offizielles Angebot oder eine Kontaktanfrage vor, erfuhr Tief im Westen – Das VfL-Magazin am Montagabend. Beide Personalien sorgen dennoch für Unruhe, unmittelbar nach Saisonende und mitten in der Kaderplanung. Reis hat erst neulich über eine mögliche Vertragsverlängerung in Bochum gesprochen (siehe 11. Mai), allerdings vor der Entlassung von Trainer Florian Kohfeldt in Wolfsburg. Auch Sebastian Schindzielorz hat sich zu seiner Zukunft geäußert. Mehr dazu im verlinkten Artikel…

15. Mai: Robert Tesche wird den VfL Bochum im Sommer definitiv verlassen. Das hat der Spieler am Sonntag via Instagram bestätigt. Der Verein hat ihm offensichtlich kein Vertragsangebot mehr vorgelegt. „Für mich ist dieser Abschied nicht leicht, ich wäre gerne noch geblieben“, bedauert Tesche die Entscheidung. Sein Abgang nach fünf Jahren im VfL-Trikot ist allerdings erwartet worden. Zuletzt hat er sportlich keine große Rolle mehr gespielt. Der Vertrag des 34-Jährigen endet in wenigen Wochen. Der VfL hat sich noch nicht abschließend zu dieser Personalie geäußert. Tesche hingegen schon: „Ich habe die Stadt lieben gelernt und wünsche dem Verein nur das Beste für die Zukunft.“ Wie es für ihn weitergeht, ist noch nicht bekannt.

11. Mai: Cheftrainer Thomas Reis hat sich jüngst gegenüber den Ruhr Nachrichten und Tief im Westen – Das VfL-Magazin zu einer möglichen Vertragsverlängerung geäußert. Der Kontrakt des 48-Jährigen läuft am Ende der kommenden Saison aus. „Ich bin VfLer durch und durch. Und wer mich kennt, weiß, dass ich kein Wandervogel bin. Trotzdem habe ich auch eine gewisse Erwartungshaltung. Wir reden von Nachhaltigkeit, wir reden von Vertrauen. […] Wenn der Verein der Meinung ist, dass wir gemeinsam weiter etwas aufbauen wollen, dann würde ich mich natürlich freuen, in die Gespräche zu gehen.“ Reis hat als Spieler insgesamt acht Jahre beim VfL verbracht, als Jugendtrainer fünf. Im September 2019 ist er aus Wolfsburg nach Bochum zurückgekehrt. Zuletzt hat seinen Vertrag im Februar 2021 verlängert. Reis ist mit dem Bundesliga-Aufstieg und dem Klassenerhalt in der Bundesliga der erfolgreichste VfL-Coach seit vielen Jahren.

10. Mai: Gerrit Holtmann kündigt eine möglichst rasche Entscheidung über seine persönliche Zukunft an. Sein Motto: „Verlängern oder verkaufen!“ Das sagte der Mittelfeldspieler nach dem Training am Dienstag auch gegenüber Tief im Westen – Das VfL-Magazin. Aktuell ist er noch bis 2023 an den Klub gebunden. „Ich möchte eine Entscheidung vor dem letzten Vertragsjahr. Die Gespräche laufen und ich denke, dass wir in den nächsten Wochen Klarheit haben werden.“ Warum er auf eine Entscheidung drängt, begründet Holtmann so: „Ich habe keine Angst vor einer schweren Verletzung, aber Respekt. Ich möchte im schlimmsten Fall nicht in einem Jahr ohne Vertrag dastehen. Das ist mir zu riskant.“

Holtmann soll laut WAZ über eine Ausstiegsklausel verfügen. Das möchte er weder bestätigen noch dementieren. Private Gründe würden bei der Entscheidung in diesem Sommer keine Rolle spielen, betonte der 27-Jährige auf Nachfrage. Holtmann lässt derzeit ein Eigenheim in Mainz bauen. Dort hat er bis 2020, vor seinem Wechsel zum VfL, gespielt. Ob es konkrete Angebote für den zweitbesten VfL-Scorer gibt, ist nicht bekannt. Holtmann kann sich grundsätzlich auch einen Wechsel ins Ausland vorstellen, womöglich aber erst zu späteren Zeitpunkt in seiner Karriere: „Mein Traum ist es, einmal in der Major League Soccer in den USA zu spielen.“

9. Mai: Janik Haberer wird nicht zum VfL Bochum zurückkehren. Der Mittelfeldspieler, der zwischen 2015 und 2016 das blau-weiße Trikot getragen hat, schließt sich zur kommenden Saison Union Berlin an. Das hat der kommende Gegner des VfL bereits bestätigt. Nach Informationen von Tief im Westen – Das VfL-Magazin hat sich auch der VfL Bochum mit den Möglichkeiten eines Transfers auseinandergesetzt, doch gegen die ligainterne Konkurrenz hatten die Verantwortlichen am Ende keine Chance. Die Berliner können Haberer deutlich mehr Geld bieten als der VfL. Überdies kann sich der 28-Jährige in der kommenden Saison auf der europäischen Bühne präsentieren. Aktuell steht Haberer noch beim SC Freiburg unter Vertrag, kann den Klub aber im Sommer ablösefrei verlassen. Er gehörte bei den Breisgauern zuletzt nicht mehr zum Stammpersonal.

6. Mai: Neben den elf bereits bekannten Spielern wurden vor dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld auch zwei Mitglieder der medizinischen Abteilung verabschiedet. Frank Zöllner kehrt nach mehr als zwölf Jahren zu Borussia Dortmund zurück. Dort hatte der in der Mannschaft beliebte Physiotherapeut schon vor seinem Wechsel nach Bochum gearbeitet. Auch Dr. Andre Schilling verlässt den VfL nach zehn Jahren als stellvertretender Teamarzt. Der langjährige Mannschaftsarzt Prof. Dr. Karl-Heinz Bauer erhält zukünftig Unterstützung von Dr. Ghani Hilal, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Westfalen in Dortmund.

5. Mai: Der VfL Bochum wird vor dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am Freitagabend alle elf Spieler verabschieden, die keinen Anschlussvertrag für die kommende Saison besitzen. Das trifft auf Elvis Rexhbecaj, Eduard Löwen und Konstantinos Stafylidis ebenso zu wie auf Danny Blum, Jürgen Locadia, Milos Pantovic, Robert Tesche, Vasilios Lampropoulos, Herbert Bockhorn, Saulo Decarli und Tom Weilandt. Das schließt in dem einen oder anderen Fall aber keinen Verbleib aus – Gespräche und Verhandlungen laufen in den meisten Fällen noch. Sicher ist bislang nur, dass Decarli und Weilandt den Verein verlassen müssen.

4. Mai: Nun hat auch der VfL Bochum die Verpflichtung von Philipp Hofmann bestätigt. Der 29-Jährige kommt ablösefrei vom Karlsruher SC ins Ruhrgebiet und hat einen Zweijahresvertrag bis 2024 unterschrieben. „Philipp Hofmann verfügt über enorme physische Voraussetzungen, viel Erfahrung und ist torgefährlich. Dass er sehr anpassungsfähig ist, hat er auf seinen unterschiedlichen Stationen bewiesen und überall seine Tore erzielt oder vorbereitet. Er ist ein Teamplayer, der aus unserer Sicht die nötigen Fähigkeiten und auch die mentale Robustheit mitbringt“, sagt Sebastian Schindzielorz, Geschäftsführer Sport beim VfL.

„Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, die durch den Vereinswechsel zum VfL und die für mich neue Spielklasse Bundesliga auf mich zukommen“, erklärt Philipp Hofmann. „Auch die Rückkehr in den Ruhrpott freut mich, ich habe ja dort einen Großteil meiner Jugend [beim FC Schalke 04, Anm. d. Red.] verbracht. Der VfL Bochum ist ein besonderer Verein, die Mannschaft hat in dieser Saison Außergewöhnliches geleistet. Nun gilt es, diese Reise fortzusetzen und auch nächstes Jahr den Klassenerhalt zu schaffen.“

3. Mai: Der Wechsel von Philipp Hofmann zum VfL Bochum ist perfekt. Der Angreifer hat seinen Vertrag nach Informationen von Tief im Westen – Das VfL-Magazin am Montag unterschrieben. Der Verein wird den Transfer in Kürze offiziell verkünden.

2. Mai: Robert Tesche steht vor seinem Abschiedsspiel im Bochumer Ruhrstadion. Der Vertrag des 34-Jährigen läuft in diesem Sommer aus und wird sehr wahrscheinlich nicht verlängert. Tesche spielt seit fünf Jahren in Bochum und krönte seine Zeit beim Revierklub mit dem Bundesliga-Aufstieg im vergangenen Jahr. Von den Fans wurde er sogar zum Spieler der Saison gewählt, unter anderem, weil er insgesamt acht Tore zum Aufstieg beisteuerte, fünf davon im Endspurt. In dieser Saison kommt er nur auf neun Pflichtspieleinsätze, zuletzt stand Tesche Anfang Februar auf dem Platz. Gegenüber der WAZ sagte Trainer Thomas Reis, dass er Tesche einen Einsatz gegen Arminia Bielefeld zugesichert habe: „So ein Spieler, der sich immer tadellos verhalten hat, hat es verdient, im letzten Heimspiel der Saison zu spielen. Ob es von Beginn sein wird, oder ob ich ihn in der 90. Minute einwechseln werde, werden wir sehen.“ Von den Fans wurde Tesche bereits am vergangenen Samstag nach dem 4:3-Derbysieg in Dortmund gebührend gefeiert. „Ohne Tesche wär’n wir gar nicht hier“, klang es aus tausenden Kehlen.

27. April: Insgesamt elf Spielerverträge laufen am Saisonende aus. In vielen Fällen ist noch nicht klar, ob es zu einer Verlängerung oder zu einer Trennung kommen wird. Nur bei zwei Profis gibt es längst Klarheit: Saulo Decarli und Tom Weilandt werden den VfL Bochum verlassen. Das ist in beiden Fällen keine Überraschung mehr. Decarli hat in dieser Saison nur ein Bundesliga-Spiel absolviert, Weilandt kein einziges. Der Mittelfeldspieler und einstiege Leistungsträger stand zuletzt im Juni 2020 in einem Pflichtspiel auf dem Feld. Anschließend wurde Weilandt aus sportlichen Gründen nicht mehr berücksichtigt. Ein Vereinswechsel wurde ihm schon vor geraumer Zeit nahegelegt. Doch Weilandt gehört beim VfL zu den Besserverdienenden und fand keinen neuen Klub. Auch Saulo Decarli spielte in den Plänen von Trainer Thomas Reis nur noch eine untergeordnete Rolle, gehörte im Gegensatz zu Weilandt in dieser Saison aber immerhin fünfmal zum Spieltagskader. Über ihre Zukunftspläne ist noch nichts bekannt.

26. April: Roland Virkus, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, hat am Sonntag das Bundesligaspiel zwischen dem VfL Bochum und dem FC Augsburg live im Stadion verfolgt. Wem genau sein Interesse galt, ist nicht überliefert. Die Gladbacher sollen sich aber nicht nur für Augsburg Ruben Vargas interessieren, sondern auch für Spieler des VfL Bochum. Mögliche Kandidaten: Die beiden Innenverteidiger Maxim Leitsch und Armel Bella Kotchap. Vor allem das Gerücht, dass Leitsch ein Kandidat für den Ligakonkurrenten sein soll, gibt es schon länger. Die Borussia sucht für die kommende Saison Verstärkung für alle Mannschaftsteile, ein personeller Umbruch steht bevor. Auch mangels Europapokal-Einnahmen sind die finanziellen Möglichkeiten allerdings begrenzt, weshalb ein Transfer von Armel Bella Kotchap, der mindestens 10 Millionen Euro kosten würde, eher unwahrscheinlich ist. Bei Leitsch soll es hingegen eine Ausstiegsklausel in Höhe von nur drei Millionen Euro geben. Der Spieler würde im Falle eines Wechsel gerne in der Region bleiben. Das sagte er jüngst in einem Gespräch mit Tief im Westen – Das VfL-Magazin. Ein Wechsel nach Mönchengladbach wäre also naheliegend.

20. April: Kevin Stöger soll wieder ein Kandidat beim VfL Bochum sein. Darüber berichtete neulich die WAZ. Nach Recherchen von Tief im Westen – Das VfL-Magazin haben die Vereinsverantwortlichen bereits im Winter die Möglichkeiten einer Verpflichtung geprüft. Da war Stöger aber noch an den FSV Mainz 05 gebunden. Seine Zeit bei den Rheinhessen endet allerdings in diesem Sommer, der Vertrag des 28-Jährigen soll nicht verlängert werden. Stöger trug bereits von 2016 bis 2018 das Trikot der Bochumer. Anschließend spielte er für Fortuna Düsseldorf in der Bundesliga. Nach dem Abstieg wechselte er nach Mainz, wo er in dieser Saison in 21 von 30 Bundesliga-Spielen zum Einsatz kam, aber nur einmal zur Startformation gehörte. Stöger fühlt sich im zentral-offensiven Mittelfeld wohl, dort also, wo sich beim VfL Veränderungen anbahnen. Elvis Rexhbecaj und Eduard Löwen sind nur ausgeliehen und kehren – Stand jetzt – nach Wolfsburg bzw. Berlin zurück. Auch Milos Pantovic besitzt noch keinen Vertrag für die kommende Saison.

16. April: In einem Sky-Interview nach dem Zweitligaspiel zwischen dem Hamburger SV und dem Karlsruher SC hat sich Philipp Hofmann erneut zu einem möglichen Wechsel zum VfL Bochum geäußert – deutlich klarer als noch am Tag zuvor. „Die Tinte ist noch nicht trocken, aber es ist so gut wie entschieden“, sagte der Mittelstürmer. Ein Faktor, von dem die endgültige Einigung abhängen könnte, ist der rechnerisch noch nicht sichere Klassenerhalt. Diesen kann der VfL aber am kommenden Wochenende mit einem Heimsieg gegen den FC Augsburg perfekt machen.

15. April: Philipp Hofmann dementiert eine Vertragsunterschrift beim VfL Bochum. Zu Wochenbeginn hatte unter anderem die WAZ darüber berichtet, dass der Stürmer des Karlsruher SC bereits einen Zweijahresvertrag beim Revierklub unterzeichnet hätte. Hofmann widerspricht dieser Darstellung nun. Gegenüber ka-news.de sagte der 29-Jährige: „Jeder kennt mein Ziel, dass ich in der Bundesliga spielen will, aber bisher ist noch nichts spruchreif. Gespräche mit dem VfL bestätigt er allerdings: „Ja, ich bin mit Bochum und anderen Vereinen in Kontakt. In den nächsten Wochen wird sich alles klären und dann bestätigt werden.“ Dies entspricht auch den Informationen von Tief im Westen – Das VfL-Magazin. Ein Wechsel nach Bochum ist durchaus wahrscheinlich, aber noch nicht sicher. Auch der Mainz 05 und der FC Augsburg sollen an Hofmann interessiert sein. Der VfL bemüht sich schon seit Monaten um eine Verpflichtung.

15. April: Verschiedene Medien spekulieren über einen Wechsel von Daniel-Kofi Kyereh in die Bundesliga. Der Offensivspieler steht noch bis 2023 beim FC St. Pauli unter Vertrag, möchte aber auch im Falle eines Nicht-Aufstiegs künftig eine Klasse höher spielen. Das Portal fussballtransfers.com, das Gerüchte aus aller Welt sammelt, bringt Kyereh auch mit dem VfL in Verbindung. Neu ist das Gerücht allerdings nicht. Schon im vergangenen Jahr galt Kyereh als Kandidat für die Bochumer, gegen die er im Aufstiegsjahr gleich drei Tore erzielt hat. Das Problem: Kyereh ist sehr wahrscheinlich zu teuer. St. Pauli erhofft sich eine Ablöse in Millionenhöhe. Sollten tatsächlich andere Bundesligisten wie Borussia Mönchengladbach, Mainz 05 oder Union Berlin an einer Verpflichtung arbeiten, wäre der VfL erst recht chancenlos. Grundsätzlich würde Kyereh zur Bochumer Spielweise passen. Er ist beim FC St. Pauli einer der Schlüsselspieler, in der Offensive flexibel einsetzbar, torgefährlich und schnell. Nach Recherchen von Tief im Westen – Das VfL-Magazin war der VfL bereits im Sommer 2020 an Kyereh interessiert. Der Spieler hat sich dann aber für einen Wechsel von Wehen Wiesbaden zu den Kiezkickern entschieden.

(Foto: Firo Sportphoto)