Podcast

Trainingsstart, Transfers & Trikots: Das ist neu beim VfL

Was ist von den Neuzugängen zu erwarten? Welche Talente dürfen sich in der Saisonvorbereitung zeigen? Wer fehlt verletzt oder darf gehen? Und mit welchen Transfers ist noch zu rechnen? Frische Infos und Einschätzungen zum Trainingsauftakt beim VfL Bochum gibt es in unserer neuen Podcast-Folge. Bonus: Wir verkünden exklusiv, wer der neue Ausrüster ab 2027 und damit Nachfolger von Mizuno wird.


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(Foto: Marc Niemeyer)

Trainingsstart

Wer ist eine Verstärkung? Sieben Neue und noch Lücken

Der Wettergott hätte etwas gnädiger sein können. Bei Außentemperaturen weit jenseits der 30 Grad trafen sich die Profis des VfL Bochum am Mittwochmorgen zur obligatorischen Leistungsdiagnostik samt Medizincheck. Einen Tag später bittet Trainer Uwe Rösler zur ersten Trainingseinheit auf dem Stadionrasen. Insgesamt sechseinhalb Wochen wird sich der VfL auf die neue Saison vorbereiten, mindestens sieben Testspiele sind in dieser Zeit geplant, unter anderem gegen Ajax Amsterdam, Werder Bremen und Sheffield United. Rösler will seine Spieler fördern und fordern, vor allem aber muss er eine neue Mannschaft formen. Zahlreiche Stammkräfte haben den Klub verlassen, zwölf Abgänge sind es in Summe, Noah Loosli bereits eingerechnet. Der Schweizer, dem die Bochumer bereits vor geraumer Zeit ein Vertragsangebot vorgelegt haben, hat sich die Tür mit seinem langen Zögern nun wohl selbst zugeschlagen.

Sieben Neuzugängen schon da

Denn mit Michael Steinwender haben die Verantwortlichen bereits einen Ersatz präsentiert. Der Österreicher hat zuletzt für den schottischen Vizemeister gespielt und ist einer von drei Innenverteidigern im neuen Bochumer Kader. Nach den Abgängen von Kevin Vogt, Erhan Masovic und eben Loosli war der Handlungsbedarf groß. Einzig Philipp Strompf bleibt dem VfL erhalten. Er tritt unter anderem mit Yigit Karademir in den internen Konkurrenzkampf. Der Mann vom VfL Osnabrück ist mit 22 Jahren der jüngste Bochumer Neuzugang, dicht gefolgt von Babis Drakas (23), dem neuen Flügelstürmer aus der Regionalliga-Mannschaft des BVB. Alle anderen Neuen – Steinwender (26), Jean Manuel Mbom (26), Berkan Taz (27), Enis Cokaj (27) und Daniel Hanslik (29) – befinden sich in etwa in der Mitte ihrer Laufbahn.

Weil sechs der fortgegangenen Spieler höchstens 21 Jahre alt waren, steigt der Altersschnitt der Mannschaft zunächst wieder an, wenngleich die zwischen Profis und Jugend pendelnden Talente noch nicht einberechnet sind. Mit Kacper Koscierski, Darnell Keumo, Gustav Schjott, Tom Meyer, Moritz Göttlicher, Lasse Isbruch, Alessandro Crimaldi und Luis Pick dürfen sich in der Saisonvorbereitung gleich acht Jungprofis beweisen. Die Hoffnung ist groß, dass sich der eine oder andere im Team von Uwe Rösler festspielt, aus sportlichen wie auch aus wirtschaftlichen Gründen. Angesichts dieser Dichte an Talenten wird sich für Rösler womöglich auch nicht jeder Transferwunsch erfüllen lassen; anderenfalls gerät der Kader aus den Fugen. Zählt man die Talente dazu, verfügt der VfL aktuell über 31 Spieler.

Ablösefrei und mit Spielpraxis

Eingerechnet sind dabei aber auch Ibrahim Sissoko, Mathis Clairicia, Samuel Bamba und Lirim Jashari. Sie sind nicht mehr für den Profikader eingeplant, beziehen aber weiterhin ein teils üppiges Salär. Kein Wunder also, dass von bis zu zehn möglichen Neuzugängen zum Trainingsstart erst sieben dabei sind. Wobei die Quote für Ende Juni und verglichen mit der Konkurrenz ziemlich gut ist. Was auffällt: Bis auf Steinwender hat der VfL nur ablösefreie Akteure verpflichtet. Leihspieler sind keine dabei, zudem sind fast alle Neuen der deutschen Sprache mächtig. Dass die Kaderplaner für Steinwender eine Ablöse von rund einer halben Million Euro gezahlt haben, spricht für ihre Überzeugung – woran sie natürlich auch gemessen werden. Fehlgriffe kann sich der Klub weder sportlich noch wirtschaftlich leisten.

Die Frage, welche Neuzugänge auch Verstärkungen sind, lässt sich noch nicht seriös beantworten. Auf Anhieb ist allerdings niemand dabei, bei dem die Wahrscheinlichkeit an Sicherheit grenzt. Zwar bringen quasi alle Neuen reichlich Spielpraxis und Selbstvertrauen aus der Vorsaison mit, bis auf Hanslik und mit Abstrichen Mbom verfügen sie aber über keine nennenswerte Zweitliga-Erfahrung. Aus den bisherigen Verpflichtungen ergeben sich durchaus einige Fragen, etwa: Wieso hat es Taz trotz seiner fußballerischen Genialität bislang nie über die 3. Liga hinaus geschafft? Wie schnell gewöhnt sich Schlüsselspieler Cokaj an die höhere Intensität und das Tempo in Deutschland? Ist Steinwender schneller und spielstärker als Loosli? Und ist Drakas, der schon in der 3. Liga Probleme hatte, wirklich gut genug?

Kader ist noch nicht komplett

Klar ist: Die Neuen müssen mindestens genauso gut sein wie die Abgänge, nach einer durchwachsenen Saison eigentlich noch besser. Auch deshalb haben sich die Verantwortlichen anspruchsvolle Testspielgegner ausgesucht, um mögliche Schwachstellen rechtzeitig zu identizieren. So oder so sollen aber noch mindestens zwei bis drei Neue dazukommen. Für die Abwehrzentrale benötigt der VfL einen weiteren potenziellen Stammspieler und Leistungsträger. Auch die offensiven Außenbahnen sind noch nicht ideal besetzt, zumal Gerrit Holtmann nach einer OP in der Sommerpause noch nicht fit ist. Auch auf der Achter-Position gibt es noch Handlungsbedarf, sofern Meyer oder Isbruch nicht plötzlich durchstarten. Dort ist der noch verletzte Mats Pannewig aktuell weitgehend konkurrenzlos.

Namen zu möglichen Neuzugängen, speziell für die Abwehr, kursieren derzeit zwar einige, in den meisten Fällen ist ein Transfer aber unrealistisch. Der Preis für das bosnische Top-Talent Ahmed Hadzimujovic ist in den vergangenen Wochen sprunghaft gestiegen und liegt mittlerweile im siebenstelligen Bereich; eine Summe, die der Klub wohl kaum investieren wird. Auch eine feste Verpflichtung von Sean Dulic, Innenverteidiger von 1860 München, war bereits zu dem Zeitpunkt, als er medial erstmals mit dem VfL in Verbindung gebracht wurde, nicht mehr realistisch. Er geht nun zur TSG Hoffenheim. Generell sind von den öffentlich gehandelten Kandidaten bislang nur wenige auch wirklich nach Bochum gewechselt. Bei vielen Neuverpflichtungen ist bis kurz vor der Unterschrift kaum etwas durchgesickert.


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(Foto: VfL Bochum 1848)

In eigener Sache

Tief im Westen – Das VfL-Magazin macht Sommerpause

Liebe Leserinnen und Leser,

nicht nur Spieler und Trainer brauchen nach einer ereignisreichen Saison ein bisschen Erholung, auch Journalisten: Deshalb verabschiedet sich Tief im Westen – Das VfL-Magazin in eine zweiwöchige Sommerpause. In der Woche des Trainingsauftaktes (25. Juni) geht es an dieser Stelle weiter.

Bis dahin eine gute Zeit und ein herzliches Glück auf!

Philipp Rentsch


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(Foto: Marc Niemeyer)

Transfers

Umbruch in vollem Gange: VfL legt Fokus auf Charakter

Bisweilen herrscht in der Branche und auch bei den eigenen Anhängern noch etwas Verwirrung. Wer ist beim VfL Bochum eigentlich für die Transfers zuständig? So ganz einfach ist diese Frage nicht zu beantworten, denn einen klassischen Sportchef gibt es nicht mehr. Stattdessen teilen sich Simon Zoller, Jonas Schlevogt und Markus Brunnschneider den Job, den üblicherweise ein Sportdirektor übernimmt. Ex-Profi Zoller ist nah dran an der Mannschaft, zuständig fürs Trainer- und Betreuerteam und der Kommunikator nach außen. Schlevogt ist als Jurist verantwortlich für die Verhandlungen und Vertragsgestaltung. Brunnschneider wiederum ist der Kaderplaner im eigentlichen Sinne. Er übernimmt das Scouting, trifft eine Vorauswahl und führt die ersten Gespräche.

Die bisherigen Transfers von Enis Cokaj, Berkan Taz, Daniel Hanslik und Jean Manuel Mbom gehen also auch auf sein Konto, wobei alle Entscheidungen im Team getroffen werden – inklusive Trainer. Das soll Fehleinschätzungen minimieren. Schließlich ist die Wunschliste in diesem Sommer ziemlich lang. Der Fokus liegt vor allem auf Verstärkungen für die Innenverteidigung und das zentrale Mittelfeld, aber auch für die Offensive. Neuzugänge sollen im Optimalfall mehr als nur eine Position abdecken, so wie beispielsweise Mbom. Der 26-Jährige hat zuletzt für den dänischen Erstligisten Viborg FF gespielt. Dort war der Deutsch-Kameruner, der bei Werder Bremen ausgebildet wurde und zum Profi reifte, Stammkraft als rechter Außenverteidiger. In Bochum soll er aber vor allem im Mittelfeld als Sechser oder Achter spielen.

Loosli zögert weiter

Polyvalenz, also Vielseitigkeit, ist das Zauberwort in diesem Transfersommer, wobei es mit Taz als Zehner und Cokaj als Sechser auch Spezialisten gibt. Als Allrounder für die Offensive hatten die Bochumer zeitweise auch Noah Weißhaupt im Blick, der zuletzt für Hannover 96 gespielt hat, aber noch dem SC Freiburg gehört. Finanziell wäre ein Transfer zwar sehr herausfordernd, aber wohl zu stemmen gewesen. Das Bochumer Transferkomitee hat nach zahlreichen Recherchen jedoch Abstand von einer Verpflichtung genommen – nicht aus sportlichen Gründen, sondern weil die Überzeugung fehlte, dass sich Weißhaupt mit dem Klub und der Aufgabe voll identifiziert. Zoller und seine Mitstreiter legen in diesem Sommer einen großen Wert auf die charakterliche Eignung potenzieller Neuzugänge.

Das belegt auch der Transfer von Daniel Hanslik vom 1. FC Kaiserslautern. Der flexibel einsetzbare Angreifer bringt nicht nur die Erfahrung aus 108 Zweitligaspielen mit, sondern war in der Pfalz auch Vize-Kapitän und Publikumsliebling mit einem engen Draht zu den Fans. Konkrete Auskünfte zu Hanslik konnte unter anderem VfL-Vorstandschef Andreas Luthe geben, der mit Hanslik noch selbst zusammengespielt hat. Das gilt übrigens auch für Noah Loosli, dessen Zukunft weiterhin ungeklärt ist, weil er das Vertragsangebot des VfL weder angenommen noch abgelehnt hat. Die Innenverteidigung ist aktuell die größte Baustelle im Bochumer Kader. Mit Philipp Strompf steht derzeit lediglich ein zentraler Abwehrspieler unter Vertrag. Drei weitere Planstellen sind noch zu besetzen. Trainingsauftakt ist am 25. Juni.

Fünf Abgangskandidaten

Wobei schon jetzt anzunehmen ist, dass der Kader bis dahin noch nicht komplett zusammengestellt ist; was in einem WM-Jahr und einer bis Anfang September laufenden Transferperiode mittlerweile branchenüblich ist. Zumal der VfL Bochum nach wie vor nicht mit exorbitanten Zweitliga-Gehälter locken kann. Auch Ablösesummen sollen die Ausnahne bleiben. Klubs wie Hertha BSC oder Hannover 96 sind mit mehr Zuschauern, Sponsoren und Gönnern im Hintergrund finanziell erneut stärker aufgestellt; der VfL Wolfsburg erst recht. Bei der Finanzierung von Transfers sollen deshalb auch noch weitere Abgänge helfen. Zwölf Spieler haben den Verein bereits verlassen, fünf weitere sollen folgen. Ibrahim Sissoko wird von Rösler nicht mehr berücksichtigt, ist überdies ein großer Kostenfaktor. Auch die vier Leihrückkehrer spielen weiter keine Rolle.

Das gilt für Mathis Clairicia, Samuel Bamba, Lirim Jashari und mit Einschränkungen auch für Colin Kleine-Bekel. Der Innenverteidiger könnte erneut zum FC St. Gallen verliehen werden und dort im besten Fall internationale Erfahrung sammeln. Anschließend könnte er zum VfL zurückkehren oder gewinnbringend verkauft werden. Dass die Bochumer Transfererlöse erzielen müssen, um im Branchenvergleich mithalten zu können, ist längst bekannt. Logische Verkaufskandidaten für den kommenden Sommer, die den Klub an die Zielmarke von acht bis zehn Millionen Euro bringen, zeichnen sich bis auf Mats Pannewig derzeit noch nicht ab. Die bisherigen Neuzugänge sind zwischen 26 und 29 Jahre alt und werden selbst bei optimaler Entwicklung keine außergewöhnlichen Ablösesummen generieren.

Vielversprechende Talente

Es braucht in den kommenden Wochen also auch noch jüngere Neuzugänge. Zusätzlich hoffen die Führungskräfte beim VfL darauf, dass es Trainer Uwe Rösler gelingt, eigene Talente zu fördern und einzubauen. Mit den beiden Verteidigern Kacper Koscierski, Gustav Schjott, Darnell Keumo, mit Lasse Isbruch, Tom Meyer und Moritz Göttlicher für das zentrale Mittelfeld sowie Alessandro Crimaldi und Luis Pick für die Offensive stehen zahlreiche Kandidaten bereit. Sie alle haben bereits einen Profivertrag unterschrieben, Koscierski und Keumo sogar schon erste Zweitliga-Einsätze auf dem Konto. Wer den Sprung zu den Profis nicht auf Anhieb schafft, soll im Regionalliga-Team Spielpraxis sammeln. Ob der VfL an der neu geschaffenen, zusätzlichen U21-Liga teilnimmt, hat der Klub immer noch nicht kommuniziert.


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(Foto: VfL Bochum 1848)

Podcast

Große Kaderanalyse: Hier braucht der VfL Verstärkung

Sommerpause ist Transferzeit. Deshalb schauen wir in unserer neuen Podcast-Folge auf den Bochumer Kader. Wo gibt es Handlungsbedarf und welche Spielertypen braucht es, um in der kommenden Saison wieder erfolgreicher zu sein? Wir ordnen Gerüchte ein und sprechen über jede Position.

Zwei Hinweise in eigener Sache: Die Aufnahme erfolgte bereits am Mittwochabend, also vor der Verpflichtung von Daniel Hanslik. Der Spieler ist in dieser Folge trotzdem schon Thema. Überdies handelt es sich um die letzte Aufnahme vor unserer Sommerpause. In gut dreieinhalb Wochen, pünktlich zum Trainingsauftakt (24/25.6.), melden wir uns mit einer neuen Folge wieder.


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(Foto: Marc Niemeyer)

Kolumne

Etat? Fast egal! VfL kann von Elversberg und Paderborn lernen

Die VfL-Kolumne ist ein festes Format auf Tief im Westen – Das VfL-Magazin. Regelmäßig gibt es einen kurzen Kommentar, einen Denkanstoß oder eine Einordnung zu einem ausgewählten Thema – zum sportlichen Geschehen an der Castroper Straße oder zum Drumherum. Die Regel: Maximal 1.848 Buchstaben. Das Ziel: Diskussionen anzustoßen. Das Thema heute: Die Kaderplanung.

Zum Saisonende ist es ratsam, noch einmal auf die eigenen Prognosen zu schauen. Was davon ist eingetreten, und was nicht? Rückblickend war es richtig, schon im Sommer die Bochumer Transferpolitik deutlich zu kritisieren. Falsch war es hingegen, in diesem Zuge Fortuna Düsseldorf für ihre Neueinkäufe zu loben. Im Einzelfall war das gar nicht ganz verkehrt. Im Großen und Ganzen aber ist in der Landeshauptstadt offensichtlich noch viel mehr schiefgelaufen als in Bochum. Ganz besonders bei der Trainerfrage: Während Uwe Rösler die Wende eingeleitet, den VfL gerettet und auf Platz neun geführt hat, hat die Fortuna mit Markus Anfang und Alexander Ende zwei unpassende Trainer verpflichtet. Das war, gestattet mir den Wortwitz, der Anfang vom Ende. Zum Glück ist es beim VfL anders gelaufen!

Das Beispiel Düsseldorf zeigt aber noch viel mehr. Erstens: Auch die vermeintlich Großen sind in dieser Liga nicht sicher. Und zweitens: Die Etathöhe ist gar nicht so entscheidend. Sonst wäre nicht nur Düsseldorf viel weiter oben in der Tabelle platziert, sondern auch der VfL oder die Berliner Hertha. Umgekehrt wären Paderborn und Elversberg höchstens im Mittelfeld gelandet. Was aber machen die genannten Teams – wohlgemerkt seit Jahren – besser? Beide Klubs haben ein gutes Auge für talentierte Spieler und Trainer aus unteren Ligen und den Nachwuchsmannschaften der Bundesligisten. Zudem bestätigen Kenner beider Klubs, dass der Teamgeist an beiden Standorten ein besonderer sei. Die Spieler haben eine ähnliche Vita, kaum Allüren, ticken ähnlich und müssen nicht ständig motiviert werden. Führungsspieler, die schon länger für den Klub spielen, bilden die Basis.

Daraus leitet sich unweigerlich der Auftrag für die Verantwortlichen des VfL Bochum in diesem Sommer ab. Sie müssen nicht nur auf die individuelle Qualität der Spieler achten, sondern auch auf ihre charakterliche Eignung. Scouting ist das A und O! Die Ausgangslage ist nach zwei verkorksten Sommertransferperioden Fluch und Segen zugleich: Viel schlechter kann es nicht laufen. Ein bisschen besser zu werden, reicht aber auch nicht, weil Fehler der Vergangenheit immer noch nachwirken.


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(Foto: Marc Niemeyer)

Podcast

Kosten, Dauerkarten und mehr: Details zur Stadionsanierung

Unsere neue Podcast-Folge ist online! In dieser Ausgabe sprechen wir über die anstehende Stadionsanierung. Womit müssen Dauerkarteninhaber und Mitglieder rechnen und wie könnte eine faire Ticketvergabe in den kommenden drei Jahre aussehen? Was bedeutet die Baumaßnahme aus wirtschaftlicher Sicht, sowohl für den Verein als auch für die Stadt? Außerdem werfen wir einen Blick auf die Neuvergabe des Stadionnamens. Ist es ein Vor- oder Nachteil, das Sponsoring für eine Baustelle zu übernehmen? Zum Abschluss geht es außerdem um die Zukunftsperspektiven und um eine Grundsatzfrage, die viele Fans umtreibt: Wäre ein Neu- oder Ausbau nicht die bessere Lösung, oder ist das gar nicht umsetzbar? Viel Spaß beim Anschauen und Zuhören!


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(Foto: Claudio Gentile)